Album Kritik

Audrey Horne - Youngblood

Erstellt von Aamon | |   Album Reviews

Schon beim letzten Album ist die Band in Richtung klassischen Hardrock gegangen, diesmal aber noch geradliniger und mit etwas weniger Melancholie, dafür fetziger.

Die Band wirkt hier richtig frisch und zeigt, dass simple Riffs einfach am besten rocken. Die Fans hungern im Jahre  2013 nach "Easy Rock'n Roll" und dafür eignet sich kaum eine Scheibe besser als diese. Der Sommer kann getrost kommen, dabei fühlt sich die Band nach wie vor im Moll zu Hause, aber man bemerkt das gar nicht, die positive Energie ist spürbar und die simplen, aber dennoch ausgefeilten Refrains bringen jede Party zum kochen.

Am besten zeigt sich die neue Leichtigkeit der Band beim Harmony-Lead-Teil im Titelstück "Youngblood". So effektiv, weil simpel, aber in der Wirkung beträchtlich.

Auch wenn ein Song wie "Cards Of The Devil" leicht schwächelt, wird das Level durchgehalten bis zum bitteren Ende, wo mit "The King Is Dead" nochmals die altbekannte Schwermut der Band ausgepackt wird.

Das Level des bärenstarken Vorgänger-Album wird knapp erreicht und man kann nur hoffen, dass die Band endlich auch nach Österreich kommt.

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