Album Kritik

Behemoth - I Loved You At Your Darkest

Erstellt von Aamon | |   Album Reviews

Behemoth sind mittlerweile fast schon eine Stadion-Black Metal-Band, dabei ist die Band authentisch, charismatisch und künstlerisch wertvoll, musikalisch und textlich. Der Vorgänger The Satanist ist 4 1/2 Jahre her und war ein herausragendes Album.

 

Das neue Album entäuscht ein wenig. Die Band spielt gut, hat coole Riffs, die Power stimmt, aber die wirklich  großen Songs sind nicht dabei. Ecclesia Diabolica Catholica ist wirklich gelungen und erzeugt viel Atmosphäre. Auch Rom 5:8 hat viel Tiefgang und geht angenehm melancholisch nach vorne los.

 

Havohej Pantecrator erinnert an O Father O Satan, begeistert aber nicht so, wie damals. Schwierig zu sagen, was die Ursache ist. Vielleicht liegt es an den gar nicht so ausdrucksstarken Vocals oder es fehlt die entscheidende Überraschung im Song, oder vielleicht auch am zu wenig drückenden Gitarrensound. Die Gitarre ist zu weit hinten und etwas zu dünn. Der Song ist natürlich über Durchschnitt, aber wir sprechen bei Behemoth sowieso nicht von Durchschnittlichkeit. 

 

We are the next 1000 years ist  leider zu  banal, auch Sabbath Mater ist zu ideenlos, obwohl man mit Klargesang im Chorus durchaus originell rüberkommt.

 

Hören wir noch in Angelvs XIII rein: Ein rasanter Song, der aber nicht fasziniert, weil  zu simpel.

 

Ich fürchte, dass der Sound selbst auch ein entscheidender Grund ist, dass das Album nicht knallt. Einfach zu brav, zu bieder, zu genre-en vogue. Von Behemoth will man noch mehr Innovation und Vision.

 

https://www.facebook.com/behemoth/

 

 

Zurück