Album Kritik

Blessmon - Imperial Hordes

|   Album Reviews

Von Blessmon gibt'*s gleich 2 neue Scheiben. Zum einen das neue Album Imperial Hordes, zum anderen die Split-CD Lessons In Genocide, die die steirische Black Metal-Waffe zusammen mit Mors Repentina und Nachtigall veröffentlicht hat. 

Imperial Hordes steht wie nicht anders zu erwarten für kompromisslosen, kratzigen Metal, der nie das Gefühl für die notwendige melodische Ebene verliert, aber nie weiter geht, als für diese leichte Epik notwendig ist. 

Der knarzige Gesang kommt gut rüber, sehr trocken und kauzig. Die Produktion ist rauh, kommt aber dennoch sehr fett. Teilweise sind die Jungs diesmal noch schneller unterwegs als früher, lockern die Songs aber immer wieder mit guten Breaks auf.

Textlich geht's derb und plakativ zur Sache. Mit korrekter und netter Haltung hat man's wohl nicht so, wie Songtitel der Sorte Gasmaskrider oder Blutzoll schön zeigen.

7,5/10 Punkte

 

Zum Split-Album Lessons In Genocide:

Von Blessmon gibt's 2 mal rasend schnellen Black Metal, der einmal mehr old schoolig rüberkommt, aber nie auf die notwendige melodische Würde verzichtet. Typischer Blessmon-Stuff, qualitativ ähnlich ihrem neuen Album Imperial Hordes, also alles im schwarzen Bereich.

Mors Repentina klingen richtig gut. Die Band hat ein gutes Händchen für Harmonik, der Sound kommt auch ziemlich kräftig rüber. Alle 3 Songs sind cool und stehen für abwechslungsreichen melodischen Black Metal.

Ziemlich derbe werken Nachtigall. 2 Songs, 2 schnelle Granaten und auch hier passt die Musik an sich. Einzig der Gesang gleicht mehr einem Geräusch. Ob das cool oder einfach bescheiden ist, müsst ihr selbst entscheiden.

 

Bei Interesse informiert euch auf der Facebook-Seite von Blessmon. Dort gibt's alle Infos zu beiden Scheiben.

https://www.facebook.com/Blessmon-196236250451670/

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