Album Kritik

Darkfall - At The End Of Times

Erstellt von Aamon | |   Album Reviews

Mit Ride Through The Sky eröffnet ein typischer Darkfall-Kracher das  neue Album At The End Of Times.  Starkes Riffing und diese leicht hymnische Komponente, für die die Band immer gestanden ist.  Das schnelle The Breed Of Death zeigt die Band ziemlich thrashig. Bereits hier fällt auf, dass die Band einen Zacken brutaler rüberkommt, als je zuvor, was auch am sehr fetten Gesamtsound liegt und am oberbrutal growlenden Frontmann Spiwi.

Darkfall bringen viele neue Ideen in ihren Sound. Stilistisch agiert man offen. Mal geht man in die sehr sperrige Nile/Morbid Angel-Ecke, mal serviert man sogar lupenreinen, technisch hochversierten Brutal Death. (Ashes Of Dead Gods), aber selbstverständlich werden auch jene Fans zufriedengestellt, die die bandtypischen, epischen Death Metal-Refrains lieben. Das Album ist äußerst komplex arrangiert und rein vom spielerischen Level sehr hoch. Man muss hier auch mal die Weltklasse-Gitarrenarbeit loben, einige Soli sind atemberaubend und auch einige Mittelparts haben diese schönen Harmonien und sind richtig geil. ( The Way Of Victory). Am Ende hat man mit Land Of No Return MMXVII sogar noch einen Hit auf Lager, der als sehr cooler Midtempo-Stampfer startet, einen leicht ins Ohr gehenden Refrain besitzt und am Ende stimmt hier auch das sehr geile Gitarrensolo.  

Darkfall sind damit einen weiteren Schritt nach vorwärts gekommen.  Das Album klingt großteils sehr fett, ohne die feinen Strukturen verschwinden zu lassen. Interessanterweise ist das Album vom Klang aber nicht ganz homogen. Einige Gitarren-Passagen klingen etwas weniger fett und auch vom Sound anders. Im Sinne der Abwechslung passt das aber.

8,5/10 Punkte

https://www.facebook.com/DarkfallMetal/

Zurück