Album Kritik

Manilla Road – To Kill A King

Erstellt von Aamon | |   Album Reviews

Das neue Manilla Road-Album ist trotz der sehr eigenen Ausstrahlung ein klassisches Metal-Album. Man wird hier sicher nicht bemängeln, dass die Band wenig neue Facetten in dieses Genre bringt. Manilla Road brauchen nichts mehr zu beweisen, sie sind bereits Kult und haben eine ziemlich eigene Form der Musik geschaffen, die auch damals in den 80ern als sehr eigenwillig bezeichnet wurde und hinterwäldlerisch gegen jeden Trend gerichtet war. Heute bezeichnet man Manilla Road einfacherweise als  US Epic Metal-Band.

Seit ein paar Jahren erleben Manilla Road, auch dank des deutschen Drummers Neudi, ihren zweiten Frühling und liefern vor allem live-technisch Killer-Shows. Man spürt bei einer Manilla Road-Show, warum die Band jemals Kult geworden ist. mMan spürt eine völlig eigene Magie.

Im Prinzip sind alle Songs auf diesem Album stark, haben viel Feeling und einige Riffs sind bester Authentic Proto Metal, aber das Album klingt doch recht brav. Diesmal ist die Produktion richtig gut und fett, klingt aber andrerseits beliebiger. Diesen Überschwang, diese enorme Power der 80er Klassiker-Alben wie The Deluge oder Open The Gates erreicht die Band 2017 auch nicht mehr. Das ist Jammern auf hohem Niveau, wir sprechen hier sicher von einem Manilla Road-Album, dass in der oberen Güteklasse-Hälfte der Band-Discographie anzusiedeln ist.

Da die Songs an sich gut sind, kann man sich auf kommende Live-Shows sicher freuen und hoffen, dass es die Band hoffentlich nochmals nach Österreich schafft.

7,5/10 Punkte

https://www.facebook.com/ManillaRoadOfficial/

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