Album Kritik

Necrophobic - Mark of The Necrogram

Erstellt von Aamon | |   Album Reviews

Die Schweden veröffentlichen mittlerweile ihr achtes Album. Nach einigen Besetzungswechseln, tragischen bis diskursiven Ereignissen um bestimmte Bandmitglieder (nachzulesen in diversen Interviews und auf wiki) hat man jetzt ein altes, neues Lineup zusammen und präsentiert sich stark wie selten zuvor. 

 

Die Musik selbst pendelt zwischen Black und Death, ist perfekt und ultrafett produziert. Im melodischen Death Metal-Bereich ist das aber sowieso ein Kennzeichen. Das alles ist aber doch ein Gegenpol zu neueren, angesagten Black-Entwicklungen, die oft in eine eher puritanische Produktionsweise zeigen und die Riffs zurückfahren. 

 

Ich sehe das aber sowieso positiv. Die Gitarre knallt ohne Ende, ist auch vorne im Klangbild, was bei weitem nicht selbstverständlich ist. Wir haben hier ein herausragendes Genre-Leader-Album, das knapp am Meisterwerk ist. Ja, klar könnten einige Innovations-Momente stattfinden, aber die Band sieht sich anders. Sie will Metal fabrizieren, der Nahe der Perfektion ist und das ist definitiv gelungen. In diesem Genre hört man selten bessere Musik.

 

Ich zücke zum ersten Mal seit Jahren eine 10. Die Melodien sitzen, die Riffs sind zahlreich, wechseln sich ständig ab, ergeben immer Sinn. Die Soli sind erstklassig. Die Mischung aus getragen und rasend ist stimmig. Wenn man sich andere Alben anhört, die auch dorthin wollen, fragt man sich oft, was fehlt. Hier klingt alles so selbstverständlich. Als sei so ein Album die einfachste Sache der Welt.

 

Mein Fave: Tsar Bomba hat's mir total angetan.

 

Metalpresse-Kritik: 10 von 10 Punkten

 

https://www.facebook.com/necrophobic.official/

 

 

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