Album Kritik

Night Demon - Darkness remains

Erstellt von Andy | |   Album Reviews

Night Demon gelten mit ihrem 2015 veröffentlichten Erstling Curse of the Damned als besonders heißes Eisen im traditionellen Untergrund, von dessen Live-Qualitäten ich mich bereits unter anderem beim Metal Assault V überzeugen konnte.

Entsprechend groß sind die Erwartungen an den Nachfolger Darkness remains.

Den drei Herren aus dem Sonnenstaat Kalifornien gelingt aus Sicht des Rezensenten, das hohe Level zu halten. Mit den Songs, die den Spirit der NWoBHM ausgezeichnet ins hier und jetzt bringen, können derzeit nur Night Demon's Landsleute von High Spirits mit.
Witzig, nicht wahr?

Beinahe jeder Titel bleibt gut hängen, ob rasch gespielt wie beim Opener Welcome to the night und Track zwei Hallowed Ground oder getragener bzw. epischer wie bei Stranger in the Room bzw. dem Titeltrack. Zu den Highlights der Scheibe zählen definitiv das eingängige Life on the run mit klassischem Saxon-Riffing sowie der ein wenig an Riot erinnernde Hit Dawn Rider, die mit großartigen Hooklines ausgestattet sind. Ergänzt wird das ganze durch das Vorbilder-Worshipping Maiden Hell mit verwursteten Songtiteln der Eisernen Jungfrauen, dem flotten On your own sowie dem abwechslungsreichen Instrumental Flight of the Manticore.

Bester Song der Scheibe ist allerdings der Ohrwurm Black Widow, der das Album zu einem herausragenden Hörgenuss macht.

Kaufempfehlung für Fans von nicht überproduzierter klassischer Heavy Metal Kunst sowie Liveempfehlung für das KIT oder alternativ für den 17. Mai im Escape Metalcorner (Wien).

8/10 Punkte

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