Album Kritik

Paradise Lost - Zeitlose schwarze Eleganz

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Paradise Lost, die Hauptbegründer des melancholischen Doom-Genre haben in den 90ern ganze Herrscharen an Metalhörern auf ihre Seite geholt und nicht wenige Bands maßgeblich beeinflusst. Und diese zeitlos coolen Leute, all diese in den 90ern sozialisierten schwarz gekleideten Gothic Metal-Fans  trifft man dann auch bei einem Paradise Lost-Konzert.

Als Vorband gaben die Österreicher Aeons Of Ashes ihr bestes, wobei sie leider stilistisch mit ihrem  Modern Metal nicht ganz zur Linie des Abends gepasst haben.

Somit war dieses Konzert ein relativ kurzes Vergnügen. 15 Songs, keine 75 Minuten, dafür wars grandios. Das letzte Album "The Plague Within" war ja wirklich eine der ganz großen positiven Überraschungen 2015, somit war klar, dass diese Paradise Lost-Tour zu den allerbesten ihrer Karriere gehören wird, weil natürlich die Klassiker gespielt werden, aber auch alle neuen Songs fantastisch sind.

Egal ob "Flesh From Bone" oder das ultrafette Doom-Monster "Beneath Broken Earth", die neuen Songs wurden abgefeiert wie die Klassiker. Der Sound war top. Die Show selbst wird ja immer bemängelt, aber gut, dass Paradise Lost nicht herumhüpfen wie die Irren, war klar. Haben sie auch nie gemacht.

Jedenfalls war der gute Nick Holmes bereits am Anfang der Show für seine Verhältnisse sehr gut drauf: "Hallo Wien, wir sind eine finnische Folk Metal-Band!"

Persönliches Highlight: "Enchantment" von Draconian Times...

Zuschauer: geschätzte 350

Stimmung: 8/10 Punkte

Öffnet externen Link in neuem FensterFotos vom Paradise Lost-Konzert in der Arena Wien am 31. 10. 2015

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