Album Kritik

Stone Sour - House Of Gold & Bones Part 2

Erstellt von Aamon | |   Album Reviews

Der zweite Teil dieses Groß-Konzepts von Stone Sour-Mastermind Corey Taylor wirkt noch melancholischer und düsterer als der erste Teil.

Den größten Anteil daran hat diese ausdrucksstarke Stimme, in der wahnsinnig viel Gefühl durchscheint, aber auch das großteils herausragende Songwriting, welches eigentlich gar nicht amerikanisch "alternative-metal-like" geprägt ist (Ausnahme das im Refrain schwache, zu alternativ groovende "Gravesend". Einige Songs wie z.b. "Sadist" oder "82" könnten locker auch von irgendeiner moderneren finnischen Düster-Metal-Band stammen.

Auch im Riffing geht's durchaus klassisch dahin, ausgerichtet aber immer drauf, Coreys ausdrucksstarkes Organ einzusetzen und natürlich stehen dann immer kraftvolle Hooks. Am besten kommen die Vocals aber  bei ganz langsamen, epischen Stücken wie "The Conflagration".

Auffällig gut auch der Klang der Scheibe. Modern, aber gediegen.

Welche der beiden "House Of Gold & Bones"-Scheiben besser ist, ist reine Geschmackssache, eine stilistische Band-Weiterentwicklung hat definitiv stattgefunden.

Mehr über das Konzept an sich könnt ihr auf wikipedia nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/House_of_Gold_%26_Bones_%E2%80%93_Part_1

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